02500400 Gabe 4

Die vierte Gabe besteht aus acht Ziegelsteinen, die durch vier Längsschnitte des Würfels gewonnen wurden. Mit diesen Steinen wurde in gleicher Weise verfahren wie mit den Würfeln der dritten Gabe. Die Einordnung der Bausteine in ein entsprechendes Kästc­hen ermöglicht ein gutes Ordnunghalten u­nd lässt stets zu erkennen, ob alle Steine wieder vereint sind. Fröbel verfolgte damit den Gedanken, dem Kind zu zeigen, wie aus der EINHEIT DIE MANNIGFALTIGKEIT hervorgehen kann und wie sich die VIELFALT wieder zur GANZHEIT ordnen lässt. Dadurch schuf er ein bis heute gültiges Prinzip einer guten ­Baukastenordnung, die dem Kind immer die Übersicht bietet über das darin enthaltene Material und es zum ­Ordnunghalten anregt. Neue Varianten ergeben sich, wenn beide Gaben (­drei und vier) miteinander kombiniert werden. So erschließen sich weitere Gestaltungsmöglichkeiten, die das Kind wiederum zu neuen, ausdauernden Spielen anregen.

Erkenntnisformen (Beispiele)

Quelle: Handbuch der Spiel­theorie Fröbel´s | Wes­termann-Verlag

Lebensformen (Beispiele)

Lebensformen modern (Beispiele)

Schönheitsformen (Beispiele)

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